DRK Kreisverband

Hamburg-Nord e.V.

+++ Infoveranstaltung “Wer macht Was für Senioren in Hamburg – Ein Überblick” am 5.12.2018 +++ Bauchtanz: sich fühlen wie in 1001 Nacht – Neuer Kurs startet am 4.1.2019 +++ Feldenkrais beim Roten Kreuz in Barmbek – neuer Kurs ab 15.01.2019 +++ Kundalini-Yoga: Der Winter kann kommen – neue Kurse ab 5.12.2018 +++ „Fitnesstraining für den Kopf“ – neuer Kurs ab 8. November +++ „Tanz dich fit 50 +“ Neue Tänzer/innen herzlich willkommen +++ Selbstverteidigung für Senioren beim DRK Barmbek +++ Tai Chi für Anfänger und Fortgeschrittene beim DRK in Langenhorn +++ Seniorengymnastik mittwochs – wir haben wieder Plätze frei beim DRK in Barmbek +++

Einführung ins humanitäre Völkerrecht

Foto: Ibrahim Malle (IFRC)

Foto: Ibrahim Malle (IFRC)

Das humanitäre Völkerrecht ist ein für Situationen bewaffneter Konflikte geschaffenes Sonderrecht. Zwar kann es Kriege nicht verhindern. Es sucht jedoch mit seinen Regeln, das menschliche Leid im Krieg zu mildern.
Das humanitäre Völkerrecht dient dem Schutz von Personen, die nicht oder nicht mehr an den Feindseligkeiten teilnehmen (wie Verwundete, Gefangene und Zivilisten) und legt den kriegsführenden Parteien Beschränkungen hinsichtlich der Art und Weise der Kriegsführung auf.

Das Kernstück des humanitären Völkerrechts ist in den vier Genfer Abkommen von 1949 und ihren Zusatzprotokollen von 1977 und 2005 verankert. An die Abkommen sind fast alle Staaten der Welt gebunden. Ende 2006 waren 194 Staaten Vertragsparteien der vier Genfer Abkommen, das I. Zusatzprotokoll hatten 167, das II. Zusatzprotokoll 163 und das III. Zusatzprotokoll 9 Staaten ratifiziert.

Es ist Aufgabe des Roten Kreuzes, die Regeln des humanitären Völkerrechts zu verbreiten, damit die Teilnehmer bewaffneter Konflikte sie im Ernstfall auch kennen und entsprechend umsetzen können. Außerdem ist es Teil seines Auftrags, die Einhaltung des humanitären Völkerrechts durch die Parteien eines bewaffneten Konfliktes einzufordern.

Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) leistet seinen Beitrag an der weltweiten Verbreitungsarbeit als Mitglied in der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. So wird die Verbreitung der Kenntnisse des humanitären Völkerrechts sowie der Rotkreuzgrundsätze in der Satzung des DRK als erste Aufgabe genannt (§ 2). Des weiteren existiert mit dem verbandsweit etablierten System der ehrenamtlichen Konventionsbeauftragten eine einzigartige Möglichkeit zur Verbreitungsarbeit. Und schließlich besteht mit dem Fachausschuss Humanitäres Völkerrecht ein Forum, in dem der Austausch mit Regierungsvertretern und Völkerrechtlern seit Jahren erfolgreich praktiziert wird.

Quelle: DRK-Generalsekretariat

Wenn Sie weitere Informationen, z.B. über die Genfer Konventionen oder die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung benötigen, dann klicken Sie hier

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